Aktuell

  • September 2012

    Montage

  • Das Gehäuse ist fertig montiert und wartet auf die Farbfassung.
  • Die mächtigen Holzpfeifen des Untersatz 32'.

  • In der Zwischenzeit wird in Kevelaer am Spieltisch gearbeitet.

  • August 2012

    Montage

  • Das Gehäuse wächst in die Höhe.
  • Die Haube des Mittelturms wird nach oben gezogen und montiert.

  • Ein Detail des makellos verarbeiteten Gehäuses.
  • Ungewohnte Ausblicke.

    Juli 2012

    Vorintonation

  • Bernd Reinartz bei der Vorintonation einer Prospektspfeife des Prinzipal 16'.
  • Das Trimmen der Pfeifen auf bestmöglichen Klang nennt man Intonation. Dazu wird das Labium, der Kern und das Fußloch der Pfeife mit speziellen Werkzeugen bearbeitet. Dieser Arbeitsgang ist entscheidend für den Klang der Orgel und wird direkt im Kirchenraum ausgeführt.

    Bei der Vorintonation werden die Pfeifen hierzu in der Werkstätte schon so weit wie möglich vorbereitet. Hier sieht man, wie das Labium auf die richtige Höhe und Breite aufgeschnitten wird.

  • Juni 2012

    Impressionen von der Vormontage

    Im Montagesaal des Werks in Kevelaer wird das Instrument komplett aufgebaut und geprüft.
    Hier das Gehäuse im Rohbau.
  • Die obere Haube des Mittelturms

  • Mai 2012

    Das Gehäuse ist bald fertig

    Der untere Teil des Orgelgehäuses bekommt eine Abschrägung, die in geschwungenem Verlauf den Formen der Empore nach hinten folgt. Dadurch wird gleichzeitig vom Spieltisch aus der Blick auf den Chor frei, der so vom Organisten dirigiert werden kann.

    Hier sind die geschwungenen Gehäuseteile aus massiver Eiche zu sehen.

  • Im Vordergrund die stabilen Säulen aus Eiche, die später die tonnenschwere Last der Orgel tragen.

    Im Hintergrund ist ein Teil des geschwungenen Gehäusefußes schon aufgebaut.

  • Für die runden Teile werden mehrere Lagen Massivholz zusammengeleimt und in eigens hergestellten Formen gepresst.
  • Die oberen Hauben der Rundtürme im Rohbau. Aus mehreren Lagen entsteht eine Art "Geländemodell", das anschließend zu seiner geschwungenen Form geglättet wird.

  • Und so sieht die fertig bearbeitete Haube aus, die nun nur noch in zwei Hälften geschnitten werden muß.
  • April 2012

    Pfeifenherstellung

    Jede einzelne Pfeife wird nach alten handwerklichen Techniken in Handarbeit hergestellt.

    Hier sieht man, wie das flüssige Orgelmetall (Zinn-Blei-Legierung) in den Gießschlitten gegossen wird, um die Bleche für die Pfeifen zu gießen.


  • Die einzelnen Blechzuschnitte werden auf Formen zu zylindrischen oder kegelförmigen Pfeifenkörpern gebogen und sorgfältig von Hand zusammengelötet.

    Hier sieht man, wie die Pfeifenfüße mit dem Pfeifenkorpus verbunden werden. Die rote Farbe ist ein Schutzanstrich, der vor dem Polieren wieder entfernt wird.

  • Der Pfeifenkorpus und der kegelförmge Pfeifenfuß wird zusammengelötet
  • Bearbeiten des Labiums


  • Die fertigen Pfeifen eines Streicher-Registers

  • Holzpfeifenbau:

    Im Orgelbau gibt es keine Serienfertigung:
    Jede einzelne Pfeife hat ihre eigenen, genau festgelegten Maße gemäß ihrer Tonhöhe und Klangfarbe.

    Hier sieht man die Zuschnitte für ein Holzregister aus bester feinjähriger Fichte.

  • Die fast fertigen Pfeifen: Auf der linken Seite ist jeweils das untere Ende der Pfeife zu sehen, das noch nicht durch den sog. Vorschlag geschlossen ist. Dadurch ist der Blick in den Kern mit seinen sorgfältig gearbeiteten Schrägen und Rundungen frei, durch den später der Orgelwind an die Labien der Pfeife geführt wird.

  • Windladen:
    Die Pfeifen stehen nach Klangfarben und Tonhöhen sortiert auf der Windlade, einem Kasten der - vereinfacht gesagt - den Orgelwind auf die einzelnen Pfeifen verteilt. Die Windladen sind das Herzstück einer jeden Orgel, in ihnen laufen die wichtigsten Funktionen der Orgel zusammen: Pfeifen, Orgelwind und Mechanik. Sie müssen absolut luftdicht sein und ihre Bauweise hat großen Einfluß auf den entstehenden Klang. Ihre Herstellung verlangt deshalb allergrößte Sorgfalt.



    Hier ist eine große Windlade im Bau zu sehen. Weil sie noch nicht verschlossen ist, sieht man die Kanäle für jeden einzelnen Ton, die sog. Kanzellen (im Bild querlaufend). Für eine klimasichere Konstruktion wird hier ein besonders hochwertiges Spezialschichtholz verwendet.
  • Gehäuse:
  • Das Orgelgehäuse wird aus bestem massivem Eichenholz gearbeitet, Grundlage für lange Haltbarkeit, Stabilität und Resistenz gegen Holzwurmbefall.

    Alle großen Flächen werden in bewährter Bauweise als Rahmen und Füllung gearbeitet. Es werden nur beste Holzqualtitäten mit sog. stehenden Jahresringen verarbeitet: Gewähr dafür, dass sich das Holz nicht verzieht und bei Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen nur minimal arbeitet.

  • Detailansicht der Gehäusefüllungen

  • Die Decke des Schwellwerks
  • Teile der Rückwand: Beste Holzqualität und Verarbeitung auch für später nicht sichtbare Teile.

  • Dezember 2011

    Abbau der Schmid-Orgel

    Für die Schmid-Orgel wurde ein Käufer gefunden. Sie wird in den nächsten Jahren in Argentine (Frankreich) wieder aufgebaut. Auf diesem Bild vom Abbau der Orgel ist zu sehen, wie der viele Zentner schwere Spieltisch vorsichtig über eine Rutsche in den Kirchenraum abgeseilt wird.
  • April 2011

    Orgelstudien Süddeutschland

  • Bedeutende historische Orgeln des süddeutschen Barock wurden in ihrem Klangaufbau studiert. Auf dem Bild die Orgel von J.A.Ehrlich in der Ev. Stadtkirche Bad Wimpfen und die Holzhay-Orgel in Rot a.d. Rot. Besonders letzteres Instrument gab mit seinem in die Romantik weisenden Grundstimmenaufbau und der Einbindung französischer Zungenstimmen wertvolle Anregungen. Die betörende "Flaut travers" sowie die Flötenschwebung in Rot fanden Eingang in die Disposition der Orgel der Dreifaltigkeitskirche.
  • Juli 2010

    Klangkonzept (Disposition) und Konstruktion werden nochmals ausgearbeitet

    Die Zusammenstellung der Register (Disposition) nähert sich der endgültigen Gestalt. In einer gemeinsamen Besprechung im Werk in Kevelaer wird nach Möglichkeiten gesucht, die Gehäusetiefe zu verringern, ohne Kompromisse im Klangbild eingehen zu müssen.
  • Von links nach rechts: Firmeninhaber Roman Seifert, Organist Traugott Mayr, Konstrukteur Franz Peters, Intonateur Andreas Saage

  • Juli 2010

    Orgelfahrt Niederlande




  • Bei einer gemeinsamen Orgelstudienfahrt wird nach Lösungen für eine strahlkräftige aber gleichzeitig unaufdringliche Klangkrone (Mixtur) gesucht. Hier die Müller-Orgel in Leeuwarden, deren Mixtur mit doppelten Chören klanglich begeisterte.
  • April 2010

    Eine erste perspektivische Ansicht

    In der Perspektive sieht man nun, wie die geschwungenen Seitenfelder die Rundung der Tonnendecke aufnehmen. Der Gehäusefuß wurde nach hinten abgeschrägt, um den Chor vom eingebauten Spielschrank aus leiten zu können. Dadurch korresponiert das Gehäuse gleichzeitig harmonisch mit der nach vorne schwingenden Emporenbrüstung.

    In dieser Ansicht ist noch das ursprünglich vorgesehene, eigenständige Brüstungspositiv zu sehen, das jedoch nicht realisiert wird.
  • März 2010

    Die Ansicht der Orgel (der Prospekt) nimmt erste Formen an

    Nach einer ersten Überarbeitung entstand folgender Prospektentwurf, dessen geschwungene Formen allerdings erst in der 3D-Ansicht voll zur Geltung kommen.

    Eine Vorgabe des Denkmalschutzes war, dass die Formensprache des historischen Raumes aufgenommen werden soll